Montag, 24. März 2014


Es ist 2 Uhr nachts und ich schreibe das hier auf weil ich einfach nicht mehr kann. Ich kann nicht so tun als würde es mir gut gehen und als ob ich irgendwie noch wüsste wer ich bin und was ich hier eigentlich tue. Ich weiß nicht wieso es mir so geht, wieso ich damit angefangen habe allen Leuten etwas vorzumachen. Ich schätze ich wollte einfach immer das sein was andere sich wünschten, also spielte ich jedem vor jemand anderes zu sein. Meinen Eltern war ich genau die Tochter, die zumindest noch im Ansatz ihren Vorstellungen entsprach und vor meinen Freunden spielte ich die Sorgenlose, die der alles relativ egal ist, die einfach gerne feiert und Spaß hat. Und in mir selber versuche ich das wohl irgendwie zu vereinbaren, irgendwie den Erwartungen anderer zu entsprechen und ich habe mir bisher auch selbst ziemlich gut was vorgemacht. Ich habe mich auf dem Weg hierher komplett selber verloren. Ich bin im Nichts und alles was ich noch fühle ist Angst. Das ist wohl übertrieben, den größten Teil der Zeit schaffe ich es ja recht gut alles zu vergessen und sorgenlos zu sein. Ich schätze ich bin an dem ganzen Schlamassel selber Schuld, aber ich kann es ja auch nicht mehr ändern.

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