wieso tust du mir das an?
wir sind freunde, hast du gesagt.
sowas macht man nicht unter freunden.
glaubst du wirklich ich steig mit dir ins bett
wenn du mit deinem Alkoholatem ankommst,
grob meine Schulter packst,
versuchst mich zu küssen.
du bist nichteinmal du selbst,
wachst nicht auf,
sie lachen.
über dich lachen sie,
und ein wenig auch über mich.
ich weiß nicht was ich sagen soll.
schließlich sitzen die beiden jetzt auch noch hier.
ich erkenne dich nicht wieder.
nicht den den ich lieben lernte,
den in den ich mich wohl auch etwas verliebt hab-
hatte.
aber jetzt widerst du mich an,
zumindest ein wenig.
in diesem moment,
doch ich bin noch benebelt
von einer Erinnerung an dich,
die doch ganz schön war.
Es war doch ganz gut.
Wir, du, ich.
Jetzt haben sie dich eingepackt.
Werd ich das bereuen?
Erleichtert, alleine.
Alleine, erleichtert.
Was siegt?
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