Montag, 20. Januar 2014

Du kommst nicht umhin daran zu zweifeln, obwohl du es hoffst, du ja eigentlich nur willst, dass dir jemand sagt, dass alles gut wird und du dir keine Sorgen machen sollst.
Doch es bleibt eine Unruhe in dir, du willst dass dich jemand da rausholt, doch das kann niemand, das   kannst nur du. Das wirkt nun wieder so überdramatisiert, es ist doch nur reine Disziplin. So etwas wurde mir eingeredet. Da sagen andere Freunde auch: "Liebs oder lass es..." Ich könnte jetzt anfangen mit Dingen wie: "Und wenn du liebst was dich zerstört?" Tu's nicht! Tust du nicht.
Darauf möchte ich aber nicht hinaus, ich will nicht sagen, dass ich noch einer dieser depressiven Teenager bin, einer dieser scheiß Junkies, ich möchte nicht klagen und doch ist irgendetwas in mir drin was unzufrieden ist, vielleicht ist es dieses "Immer mehr!" unserer Zeit, oder eine Mischung verschiedenster Klischees, einem Pochen an der Schläfe, was einen nicht in Frieden lässt, nicht stechend, sondern ein langsamer erdrückender, lähmender Schmerz. Ohne es zu merken liegst du am Boden, gefesselt. Trockener Hals, ausgeraucht, du kannst dich nicht bewegen, obwohl sie dich anstarren mit erwartungsvollen riesigen Augen halten sie die Schnüre runter bis es dich erstickt.

s.o.

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