Dunkles Efeu rankt an den Zäunen und dahinter ragt ein massiver Steinturm empor. Um ihn herum ein Schleier aus Wolken. Nichts rührt sich, die Spazierwege, die einst in dem großen Garten angelegt waren, sind überwuchert mit Unkraut, das unter den nackten Rosenstöcken hervorkommt. Das leise Pfeifen des Windes lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Betritt man den Garten, vorbei an dem alten Steintor und den verspielten, in Marmor gehauenen Statuen, fällt einem ein leichter Schimmer auf, der alles belegt, als würden Schwaden aus kleinen Kristallen ihre Bahnen um den Turm ziehen.
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