Mittwoch, 31. Dezember 2014

Morgen ist es soweit. Keine Ausreden mehr.
Trotzdem herrscht hier Weltuntergangsstimmung.
Und immer noch weiß ich nicht wie ich ins neue Jahr starte.
Ich will jemand der mich in Arm nimmt und mir sagt was wird schon,
aber ich komme da nicht hin.
Niemals immer allein bei dir.
niemals wieder immer wieder... fröhlich... sein!
die ärzte. Fernseher aus.

Sonntag, 28. Dezember 2014

Ich brauche mehr Durchhaltevermögen wenn ich dieses Schreiben-Ding durchziehen möchte.
Aber jeden Tag schreiben ist schon ziemlich anstrengend. Vor allem wie viel soll ich denn aus mir rausbringen wenn doch eigentlich garnierst passiert?

Ich möchte doch eher Geschichten schreiben. Am liebsten einen Roman, doch fangen wir mal mit etwas kürzerem an. Geschichten über ganz simple Dinge oder Geschichte über Schicksale.
Carolines Schicksal. Das würde ich wirklich gerne einmal fertig schreiben. Dann Rosies Schicksal, was ich noch nicht ganz durchdacht habe. Geschichten die ineinander übergehen.
Von Charlie zu Caroline zu Rosie. Oder vor Rosie noch Nathan und dann packen wir Rosie nach Italien. Oder schreiben das in Italien. Wir ist inkorrekt. Ich sollte nicht anfangen von mir selbst als mehrere Leute zu sprechen. Aber ich könnte diese Geschichten schreiben und irgendwie vernetzen.
Beginnend mir Charlie's wenn wir ganz chronologisch vorgehen wollen. Und die hört dann auf bei... seinem Selbstmord? Aber das wäre uninteressant. Denn das erfahren wir ja in  Carolines Geschichte. Und Rosie in Italien. Mit Caroline. Bis Caroline geht. Doch sie bleibt ja dort. Oder Charles' Sicht der Dinge nach seinem Tod. Die Leute, die an seinem Leben teilhatten. Reißt seine Mutter sich denn von ihrem Mann los? Und was wird aus dem Vater, der wohl indirekt die Hauptverantwortung für Charlie's Ableben trägt?
Fay. Irgendwie mag ich den Namen einfach so gern und ich stelle sie mir ein wenig so vor wie ein Mädchen dass ich kenne. So von der Art, ich kenne sie nicht sonderlich gut, das heißt ich kann eigentlich nur sehr oberflächlich beurteilen wie sie so ist, aber ich hätte sie gerne mit einem verträumten Charakter irgendwie. Man spiegelt sich ja in den verschiedenen Charakteren immer selber wieder.
Nur den Aufbau. Damit habe ich Probleme, in meinem Kopf ist das alles drin. Aber ohne Struktur wie alles in meinem Leben.
Absätze machen alles klarer. Davon würde ich jedoch gerne eine Million machen das macht es nicht besser. Das sieht dann so aus:
Ich war da...
Denn er hat gesehen was du getan hast,
ohne jene Hoffnung war sie verloren.
Hast du mich verstanden? Wenn ja, dann solltest du jetzt gehen.
Geh doch.
Bitte. Ohne mich.
Ohne.
Naja, genug der Absätze und der sinnlosen Schwafelei.
.
.
.

nothing
absolutely nothing at all
nothing is wrong with me but everything
nothingness inside of me
indifference
i do nothing
never do anything
because i feel nothing
want nothing
need nothing
need something
but know nothing
i know about nothing
when you have nothing to lose
it's easy
i have everything
all or nothing
it's been stuck with me
fear of nothing
no thing
no thing
nothing can take me down
i am down
no
it's nothing
what's wrong with you?
it's nothing.

Dienstag, 18. November 2014

these stories became such a big part of me
that i just tell them now whenever the subject comes up
without even realizing they're made up.

i still think there's something wrong with me,
and i don't know why these thoughts come to me in english
and then i think maybe i am just making it up
without even realizing.

what the fuck is wrong with me?

Dienstag, 16. September 2014

there are days where i just feel so needy and pathetic, it is good to hide behind being someone else.

Sonntag, 7. September 2014

Kennst du das wenn man traurig ist aber zu drauf um zu weinen?
An so 'nem Tag an dem man am liebsten Zuhause geblieben wäre,
dann neben seinem Lieblingsschal auch noch jegliche Selbstachtung verliert
und kotzend gelangweilt und absolut hyperaktiv zu ihm rennt.

Donnerstag, 14. August 2014

wieso tust du mir das an?
wir sind freunde, hast du gesagt.
sowas macht man nicht unter freunden.
glaubst du wirklich ich steig mit dir ins bett
wenn du mit deinem Alkoholatem ankommst,
grob meine Schulter packst,
versuchst mich zu küssen.
du bist nichteinmal du selbst,
wachst nicht auf,
sie lachen.
über dich lachen sie,
und ein wenig auch über mich.
ich weiß nicht was ich sagen soll.
schließlich sitzen die beiden jetzt auch noch hier.
ich erkenne dich nicht wieder.
nicht den den ich lieben lernte,
den in den ich mich wohl auch etwas verliebt hab-
hatte.
aber jetzt widerst du mich an,
zumindest ein wenig.
in diesem moment,
doch ich bin noch benebelt
von einer Erinnerung an dich,
die doch ganz schön war.
Es war doch ganz gut.
Wir, du, ich.

Jetzt haben sie dich eingepackt.
Werd ich das bereuen?
Erleichtert, alleine.
Alleine, erleichtert.
Was siegt?

Sonntag, 10. August 2014

I know it's not a new thing - it's the same fucking problem it has ever been.
I have a hard time opening up to people. I sit there and stare at them and I wanna say something but it just doesn't come out right. The words just don't come out.
I have just no clue how I became like this. When did it all - did I go wrong?
It's not like i didn't get enough love. Because I did. From my friends, and my family.
What's the first word that comes to mind? Love-Lust-Sex-Guilt-Lies
It's getting harder and harder to see the truth. For myself I mean.
I act like I'm this fun, maybe confident person. I used to be good at it.
Truth is, I am quiet. Not because I don't have anything to say. Or maybe...
You can see this, you know this. You don't know me though. Not really.
Not at all.
I mean... nothing. Never mind. Doesn't matter. All good. I'm fine.
Something needs to change because I'm not getting any better.
It's only getting worse.
It's not easy for anyone. I think when we look at people we forget how hard it can be to put this face on, to act fine, to say you're having fun.
Because you feel obligated.
I could never tell people I didn't like something. In general I mean. I cannot admit that maybe I didn't have a great time or maybe I don't like all that.
And I feel stupid because I see people I love falling apart and just think I don't have it that bad, because actually everything is fine. The only obstacle is me.
Perfect fucking life.
Maybe I always had it too easy. Maybe that's why I never got good at life.
And in the end I just feel like none of that matters. Because nothing really matters and these are the days when I wonder whether its worth it to get out of bed.
My only problem is that I have none.
Now I'm only rambling. But I get out of bed. Everyday. Usually. Because I don't wanna let anyone down.
And that's kinda how it's always been. But maybe I forgot about me. Maybe I let myself down.

Shut the fuck up and stop being so melodramatic. Pathetic. Fits.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Could I have fallen for the idea of someone only to realize that there was not that much to like?
Could I have fallen in my head while my heart had still belonged to someone else?
Could I not have seen what's right in front of me 'cause love is blind?
Did you become what I always wanted only to show me what I need?
Because maybe what I need was right in front of me.
I just walked over it
and stomped it into the ground.

Donnerstag, 8. Mai 2014

In Silence lies the truth.
Words are always lies.

When noone says a word
Sometimes
we realize
that noone
has got anything to say.

Montag, 21. April 2014

Ich frage mich ob es dir jemals wirklich um mich ging,
ob du dich überhaupt jemals gefragt hast wie es mir ging.
Oder ob es dir nur um deinen Rausch ging,
ob du es aus Selbstsucht getan hast, aus Sucht,
aus dem Antrieb immer nur zu nehmen.
Du hast gesagt,
du brauchst mich,
jemanden, der dich nicht verurteilt,
jemanden, der den Rausch mit dir teilt.
Aber ich frage mich,
ob du jemals daran gedacht hast, was ich brauche.
Denn vielleicht brauche ich auch jemanden,
der mich nicht verurteilt.
Ich möchte nicht egoistisch klingen,
möchte es dir nicht unterstellen.
Ich frage mich, ob es überhaupt jemals etwas gab zwischen uns,
eine zwischenmenschliche Beziehung,
denn du nanntest es Freundschaft,
aber ich frage mich ob du es wahr ist.
Ich frage mich, was er meinte damit,
dass ihr den Zeitpunkt verpasst hättet,
doch in einer Freundschaft könnte man ihn nicht verpassen.
Ich dachte damals nicht, dass es um mich ging,
glaube ich, und ich weiß nicht, wann es dazu kam,
dass ich das gedacht hab.
Misperception? Das bedeutet Fehleinschätzung.
Ich frage mich, was er damit meinte,
ob du geredet hättest, ob du mit mir geredet hättest?
Ich frage mich, was du damit meintest,
du hättest es dir anders überlegt,
er hatte es verpasst mit dir zu reden,
du würdest es ihm erklären,
doch mir hast du es nie erklärt.
Ich frage mich, was du meintest,
an diesem Abend, denn du kamst zu mir,
hast gefragt ob du bleiben kannst,
an statt zu ihr zu gehen.
Du hast gesagt
du magst diese Kälte nicht,
das hier wäre so inkonsequent.
Du hast gefragt, ob sie übertreibt,
ob ihre Eifersucht angemessen wäre.
Du hast bloß vor dich hingeredet,
nicht gesagt was du meinst.
Ich habe es nicht verstanden.
Ich verstehe es nicht.
Doch ich bin selber schuld,
denn ich habe nichts gesagt.
Doch ich frage mich,
habe ich zu viel zwischen den Zeilen gelesen?
Es ging dir nicht um mich,
es ging dir wirklich nur um den Weg,
um den Rausch, darum jemanden zu haben,
der da ist.
Aber ich frage mich,
was bleibt mir?

Dienstag, 8. April 2014

Das Leben ist schön.
So wunderwunderbar.
Und endlich kriege ich mal was auf die Reihe,
weil ich mich selbst auf die Reihe bekommen hab.
Ich halte mich beschäftigt,
aber mit Dingen die ich tun will,
kriege endlich mal ein' Plan,
kriege mehr Sinn in mein Leben,
und höre endlich auf auf alles zu scheißen.
Das hilft nichts,
das macht mich nur unglücklich.
Endlich frei!

Sonntag, 6. April 2014

Es ist unfassbar. Es ist nicht zu begreifen.
"Ich kann nicht glauben, dass dies die Wirklichkeit ist."
Das sind alles nur Begriffe, Zahlen und Formeln,
doch in uns liegt die Unendlichkeit.
Ich versuche das nur im Ansatz zu verarbeiten,
jedoch ist das unmöglich.
Es ist einfach unendlich, es ist Unendlichkeit in mir
und ich sehe einen so winzig kleinen Ausschnitt der Realität.

Die Welt ist immer mehr gewachsen,
und wir sind entstanden, es hat sich alles zu etwas so Großem entwickelt.
Und die Zeit bleibt nicht stehen,
Zeit und Raum und unser Leben,
das ist alles so relativ,
doch sind wir nun hier
und unsere Fähigkeit Instinkte zu überwinden wurde immer größer.
Doch wir sind trotzdem gefangen, irgendwie.
Worte reichen nicht aus,
Bilder und Gefühle und Taten und Geräusche...
Das reicht alles nicht aus um zu beschreiben
was wir sind, wo wir sind und was die Unendlichkeit bedeutet.

Samstag, 29. März 2014

Es ist alles einfacher, wenn es einem egal ist, aber ich bin jetzt an einem Punkt angekommen an dem ich nicht mehr so tun kann als wäre es das, weil ich langsam merke, dass es in jeder Hinsicht alles beschissener macht.
Das Problem ist, dass ich dir das alles gar nicht antun möchte. Ich will nicht, dass du merkst was für eine kaputte Person ich eigentlich bin und dass daran alles kaputt geht. Eben deswegen habe ich so Angst davor zuzulassen, dass du mir irgendwie wichtig wirst, aber ich schätze dafür ist es eh schon zu spät. Vielleicht geht es ja nur mir so, aber es fällt mir immer schwerer so zu tun als wär nichts und als wäre die Situation nicht so komisch wie sie ist und ich nur dasitze und schweige weil ich zu allem anderen anscheinend zu unfähig bin. Und ich weiß auch nicht was ich mir hier genau erwarte, ich weiß nur, dass ich nicht mehr nichts sagen kann.

Montag, 24. März 2014


Es ist 2 Uhr nachts und ich schreibe das hier auf weil ich einfach nicht mehr kann. Ich kann nicht so tun als würde es mir gut gehen und als ob ich irgendwie noch wüsste wer ich bin und was ich hier eigentlich tue. Ich weiß nicht wieso es mir so geht, wieso ich damit angefangen habe allen Leuten etwas vorzumachen. Ich schätze ich wollte einfach immer das sein was andere sich wünschten, also spielte ich jedem vor jemand anderes zu sein. Meinen Eltern war ich genau die Tochter, die zumindest noch im Ansatz ihren Vorstellungen entsprach und vor meinen Freunden spielte ich die Sorgenlose, die der alles relativ egal ist, die einfach gerne feiert und Spaß hat. Und in mir selber versuche ich das wohl irgendwie zu vereinbaren, irgendwie den Erwartungen anderer zu entsprechen und ich habe mir bisher auch selbst ziemlich gut was vorgemacht. Ich habe mich auf dem Weg hierher komplett selber verloren. Ich bin im Nichts und alles was ich noch fühle ist Angst. Das ist wohl übertrieben, den größten Teil der Zeit schaffe ich es ja recht gut alles zu vergessen und sorgenlos zu sein. Ich schätze ich bin an dem ganzen Schlamassel selber Schuld, aber ich kann es ja auch nicht mehr ändern.

Sonntag, 23. März 2014


Die Menschen widern mich an, jede einzelne Pore, jede Zelle, jeder Partikel an ihnen stößt mich ab. Unter all ihren Tageslotions und Puderresten von letzter Nacht haben sie sich versteckt, unter ihren Bärten liegt die Hässlichkeit. Ich zerpflücke sie in einzelne Bestandteile, bis ich nicht mehr das große Ganze sehen kann. Ich nehme sie auseinander und beginne sie zu hassen. Wir sind nicht schön, nicht rein, nicht perfekt, nicht makellos und um so näher ich mich betrachte, fange ich an aus meinem Körper entfliehen zu wollen. Dieser Haufen von Atomen, zusammengefügt zu diesem Etwas von Mensch, diesem unförmigen Wesen, das von weitem betrachtet vielleicht schön aussehen mag, doch wenn man genauer hinsieht, kann man erkennen: Wir sind äußerlich genauso kaputt wie wir uns fühlen.

Ich möchte vor mir selber rennen, möchte alle diese angestauten Gefühle loswerden, einfach vergessen und wegwerfen. Unbeholfen bewege ich mich zwischen anderen Gestalten die sich in selber Art verhalten, die niemand verstehen soll. Wir sind Lügner, Verbrecher und Mörder. Wir handeln aus Hass und Eifersucht und Angst, doch was wir wollen sind Liebe, Glück und Freiheit. Wir verstricken uns in Widersprüche, erzählen keinem wer wir sind, ertränken uns in Alkohol und Unwahrheiten. Wir tauchen immer weiter runter bis wir dem Druck nicht mehr standhalten und unser Körper und unsere Seele in Einzelteile zerfällt, winzig kleine Teilchen, die eins werden mit dem Meer  der Dinge um uns herum.

Montag, 17. März 2014

To do as much as you are willing to do
to achieve what you have set your mind to.

To overcome your fears as you do
what you need to do to be content with yourself.

Maybe even leaving your comfort zone a little,
which I rarely ever do.

I have only now come to realize
that what's holding me back
is this constant angst.

a fear of the unknown,
so you rather lie to yourself
to make your life a little more exciting
in your head.

Dienstag, 11. März 2014

Do we really only have this one life?
Only this one chance to be happy?

I feel repulsed by humanity,
I am so scared of everyone.
I just want someone to hold me
and tell me 'Everything will be ok.'

I am scared of letting anyone in,
letting anyone see who I really am.
Have you got nothing to hide?

I want someone to care about me so badly,
but when they do, I get annoyed
by how much they care
and why can't they just leave me alone
because this is my life,
these are my choices.

Sonntag, 9. März 2014

Und wenn du auf der Suche nach Wahrheit etwas findest, dass dir nicht gefällt?
Und wenn du auf der Suche nach dir selbst jemanden findest, der du nicht sein möchtest?

"Who I am, who I'm not and who I wanna be."

Dienstag, 4. März 2014

Existenzkrise 729.
Es ist immer das gleiche:
Ich habe Probleme mit der Realität.
Langsam nervts.
Immer und immer wieder stelle ich das fest.
729.
19. 18.
4 Tage.
Lüge.
Wer bist du? Ich? Wer?
Verwöhnte kleine Göre,
nichts in ihrem Leben erreicht,
und das ist mir so peinlich,
that I just play pretend.
"Jeden Tag ein anderer sein."
Ich schreibe meine eigene Geschichte,
erzähle meinen erdichteten Lebenslauf.
Kann ihn mir selber nicht merken.
Lars. #1 #2
Ich will sein wer du willst, dass ich bin.
Ich behaupte hier ich möchte dich nur glücklich machen,
spiele dir vor, das zu sein.
Nein.
Ich spiele mit dir. Mit euch allen.
Und verlange Mitleid,
in meiner eigenen scheiß egozentrischen Welt.
"Nicht weil deine Eltern dich nicht geliebt haben,
sondern weil du so egozentrisch bist,
dass dir die Liebe nicht genug war."
Irgendwie sowas. Vielleicht. Oder nicht?
Ich habe selber keine Ahnung mehr.
Trying to figure it out. Figure out why... I am this way.
What way?
Und gestern sagte ich:
Ich lüge, weil ich mich für die Wahrheit schäme.
Immer eine Ausrede,
aber wozu?
Wo willst du dich rausreden?
Ich meine ich.
Laufe weg vor dem Mädchen, das ich bin.
Denn so wirklich bin ich garnicht.
Ende.

Montag, 3. März 2014

Ich liebe es jemand anderes zu sein.
Ich hasse es ich selbst zu sein.
Deswegen bin ich niemand und jeder.

Freitag, 28. Februar 2014

Ihr geht mir alle übelst auf den Sack,
ich weiß nicht was los ist, was anders ist,
habe ich mich geändert oder habt ihr es?
Ich weiß nicht was ich euch sagen soll
und vielleicht bin ich selbst das Problem.
Ihr kennt mich alle nicht,
habt alle keine Ahnung wer ich eigentlich bin.
Und das ist meine Schuld,
weil ich es euch nie gesagt habe.
Also ist es auch meine Schuld,
dass ihr mich alle anpisst.
Ihr könnt nichts dafür,
ihr behandelt mich wie immer.
Alles ist wie immer.
Nur ich will nicht mehr sein wer ich nie war.
Ich will nicht mehr spielen,
will nicht mehr lügen,
will nur einmal sein können wie ich bin.
Nur habe ich das hier solange gespielt,
dass ich nicht mehr weiß wie man aufhört.
Perfekte Tochter, Drogenkind, kleine Schlampe,
wer willst du sein?

Mittwoch, 26. Februar 2014

Du hältst meine Hand,
halt mich fest, lass nicht los,
denn alles um uns dreht sich,
es dreht sich alles ausnahmslos.

Lassen keine Gelegenheit aus,
ausgelassen zu feiern.
Nicht bis der Arzt kommt,
doch bis die Nachbarn geiern.

Stehst vor verschlossener Tür,
während du redest und redest,
weil du aufgeschlossen bist,
doch du redest an mir vorbei.

Wir sind nicht aufrichtig,
haben schon alle belogen:
Unsere Eltern, unsere Freunde,
richtig auf Drogen.



Samstag, 15. Februar 2014

Es hängt in der Luft, dass einer von uns etwas sagen sollte,
aber ich habe zu viel Angst zu verlieren, bin zu stolz, zu dumm,
und ich finde keine Worte um dir zu sagen was ich denke,
was ich fühle und wieso ich das alles gemacht hab.
Wie ironisch, denn alles was ich sagen will, hast du gerade gehört.
Aus den Boxen klingen Wahrheiten, die so passend sind.
Als hätte sie jemand ausgesucht für uns, für mich,
um mich einfach mal aufzurütteln.
Mach doch einfach! Reiß dich zusammen!, schreie ich ins Telefon,
aber sollte mich erstmal selbst am Riemen reißen.
Es ist vorbei, aus, Schluss, Basta!
Ich bin gefallen, doch habe alles getan um nicht gefangen zu werden.

Mittwoch, 12. Februar 2014

Mein Kopf ist leer. Blank. Alles was du gerade erzählt hast ist an mir vorbei gegangen, aber ich nicke, denn es wird schon nicht so wichtig gewesen sein. Ich kann dir nicht folgen, ihm nicht folgen, ihr nicht folgen, niemandem zuhören. Es ist ja auch egal. Wahrscheinlich. Du hörst auch meistens nicht zu oder zeigst es zumindest nicht, denn wir reden aneinander vorbei. Es interessiert mich nicht was du denkst. Findest du das unfreundlich? Das ist ehrlich, nur vielleicht unhöflich. Ihr schreibt mir vor was interessant zu seien hat, redet von Kultur und Allgemeinbildung, dann Politik oder Wirtschaft. Ihr redet von Leuten, die man kennen sollte, doch was hilft es dir sie zu kennen? Vielleicht ist es eine Frage von Wertvorstellungen, davon was Richtig ist oder Falsch zu sein hat. Ich wurde erzogen dazu ein kultivierter Mensch zu werden, so etwas wertzuschätzen und nicht irgendwelchen Lastern zu verfallen. Ich will nur den Sinn dahinter verstehen, denn meine Eltern scheint es glücklich zu machen. Und ich denke das ist ist das einzige, das alle Menschen wollen: Glücklich sein. Die meisten wissen nur nicht wie.

Montag, 10. Februar 2014

Wieso nicht einmal etwas Schönes schreiben?
Über Frühling und Schmetterlinge im Bauch,
übers Feiern, mit Freunden und Fremden,
die für eine Nacht zu Seelenverwandten wurden.
Darüber etwas geschafft zu haben,
über Wunder und über die Familie,
die immer für einen da ist.
Wieso nicht von den guten Seiten des Lebens erzählen?
Von Nächten, an die man sich nicht mehr erinnern kann
und von Abenteuern, von Nachmittagen am See.
Von Kindheitserinnerungen und Meilensteinen,
von dir und mir und ihm und ihr.
Erzähl mir wieso du das Leben liebst
oder erzähl mir nichts.

Samstag, 8. Februar 2014

Du hast geschworen nie zu gehen,
und jetzt erst ist mir klar geworden,
dass du genau in dem Moment
dein Versprechen gebrochen hast,
weil du nie da warst.
Du warst immer schon Kilometer entfernt,
während ich dir vorwarf,
du hättest nie vorgehabt zu bleiben.
Von Anfang an habe ich es gehasst:
"We will stay together forever."
Und damals war ich die,
die geschrien hat,
dass alles wäre Blödsinn,
denn nichts hält für immer.
Ich hatte recht,
und auch der Schmerz,
der Kummer darüber,
dass du nicht mehr da bist,
ist weg.
Neue Sorgen sind gekommen
und gegangen.
Doch immer war es meine Schuld,
denn ich habe nie daran geglaubt.

Sonntag, 2. Februar 2014

Es ist ein unterdrücktes Gefühl, so als würde ich langsam ertrinken,
wenn der Druck immer größer wird und ich aufhöre zu strampeln
und mich die Tiefe des Ozeans verschluckt und mich ausspuckt.
Ich kann das Gefühl nicht ganz greifen, welches mich heimsucht,
wenn ich Tage in meinem Bett verbringe.
Ich spüre ein dumpfes Pochen an meiner Schläfe und ein Gewicht,
das mich runterzieht, das mit dünnen Fäden festgebunden ist
an meinen Händen, meinem Kopf, meinem Herzen.
Ich schlage um mich, doch der Widerstand reicht nicht aus
um über Wasser zu bleiben, deshalb versinkt man
im Blau, in den Wellen, die so viele Geschichten erzählen,
die ich nicht greifen kann, genauso wie ich sie nicht greifen kann.
Um mich herum verschwindet alles und die Konturen lösen sich auf,
umso tiefer ich untertauche und ich merke, ich bin gefallen,
denn von da wo ich stand, bot sich mir eine herrliche Aussicht
von Feldern, Wiesen und dem Meer, welches sich gegen mich wendet,
doch aus der Ferne noch so schön aussah, glitzernd in grün, weiß und blau.
Schönheit kann zerstörerisch sein, in einem Wahn, auf einer Suche
zieht sie dich langsam in ihr Netz, wickelt dich ein
in ein weiches Netz von Versprechungen und Hoffnung.
Gebettet in den Lügen, die meine Welt erschufen,
kauere ich am Boden, unfähig mich selbst daraus zu befreien.
Ich bin gefangen hinter dicken Mauern, die ich selbst erbaute,
Jahr um Jahr, die ich nichtmehr brechen kann
und mit tausend Türen, die alle einen Ausweg bieten,
der gerade noch nicht groß genug ist um herauszuklettern.
Ich ersticke an diesen Hoffnungsschimmern,
werde immer schmaler,
bis ich eines Tages als ein Schatten von mir selbst durch die Tür krieche
und scheinbar frei bin von den Schlingen, den Ketten und von mir.



Donnerstag, 30. Januar 2014

Verwunschen.

Dunkles Efeu rankt an den Zäunen und dahinter ragt ein massiver Steinturm empor. Um ihn herum ein Schleier aus Wolken. Nichts rührt sich, die Spazierwege, die einst in dem großen Garten angelegt waren, sind überwuchert mit Unkraut, das unter den nackten Rosenstöcken hervorkommt. Das leise Pfeifen des Windes lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Betritt man den Garten, vorbei an dem alten Steintor und den verspielten, in Marmor gehauenen Statuen, fällt einem ein leichter Schimmer auf, der alles belegt, als würden Schwaden aus kleinen Kristallen ihre Bahnen um den Turm ziehen.

Mittwoch, 29. Januar 2014

"Wie kann etwas schlecht für dich sein obwohl du es doch liebst?"
Dieser Satz hallt in meinem Kopf, während ich aus dem Fenster starre und die Dunkelheit an mir vorbeizieht. Donnerstag, 10 nach 2, aber immer noch nicht müde. Ich bin alleine, auf dem Heimweg, höre die selben 20 Lieder die ich seit dem Sommer auf dem Handy habe. Akku: 4%, aber egal, ich bin ja fast da. Kurz vorm Ziel, das heißt: Zähne putzen und ins Bett fallen. Auf den Bildschirm starren, mein Kopf ist leer. "Mann, bist du heute wieder prall." So ein Scheiß. Ihr kennt mich nicht. Alleine, Zuhause, Viertel vor 3. Gute Nacht jetzt, Mann!

Sonntag, 26. Januar 2014

Meine Augen fallen fast zu, während ich dort sitze und die Leute um mich beobachte, wie der Zuschauer eines ereignislosen, leidenschaftslosen, stumpfsinnigen Films mit Überlänge. Denn jede Erwartung hat sich spätestens nach dem Vorspann aufgelöst und kein Happy End wird dich mehr überzeugen. Du lässt dich nicht einwickeln von dem Schleier geheuchelter Liebe, verfällst nicht dem Wahn, zu glauben alles sei vorherbestimmt.

Die Schöne und das Biest: doch ist die Schöne das Biest und das Biest nur ein unschuldiger Passant, der zur falschen Zeit am falschen Ort war. Und nach sieben Jahren ist die Blume schon längst verwelkt und das Porzellan beim letzten Streit zu Bruch gegangen. Jetzt ist ihr Schloss ihr Gefängnis, weil sie Tag für Tag, die gleichen leeren Hallen beschreitet. Das Schicksal auf das er so sehr gehofft hatte wurde ihm zum Verhängnis, und er weint, weil er sie verloren hat, wenn sie ihn anstarrt mit ihren hasserfüllten Augen. Und sie weint, leise, alleine, wenn alle Türen verschlossen sind.


Freitag, 24. Januar 2014

deja vu.

die luft riecht nach altem rauch,
sand in den augen, in den sachen von gestern nacht
stehst du vor mir, hältst nen joint in der hand,
nimmst nen zug, gibst ihn mir, schaust weg,
räusperst dich, drehst dich um,
in den sachen von gestern hängt der qualm.
ein dunst von gleichgültigkeit und leichtsinn,
zeigt uns was die welt bewegt,
was wirklich wichtig ist
haben wir alle schon gesehen,
schon gehört.
tausend male.
immer das gleiche.
ich verstehe es nicht,
ich will raus hier, will atmen,
denn die lage sieht so aus: es ist egal,
kein qualm der welt lässt es dich vergessen.




Mittwoch, 22. Januar 2014

Ich hab so lange getan als wär es mir egal,
habe unnahbar gespielt, war das einzige was ich konnte,
ich habe nie gelernt mit meinen Gefühlen umzugehen,
wollte immer die sein, die als Gewinner rausgeht,
doch habe kläglich versagt, denn es war kein Spiel,
ich kann es nicht einmal hier schreiben,
denn das Wort "Liebe" ist so ambitioniert,
hoch gestochen, weit gegriffen,
denn es ist ja nichts gewesen, immer wieder,
doch was gewesen, doch eigentlich nicht,
wenn man nachdenkt oder jemand fragt,
dann ist da nichts. Realistisch betrachtet.
Es war alles in meinem Kopf, eine Vorstellung
von dir und mir, zusammen, gemeinsam
gegen die Welt, gegen das Ganze, für mich.
Kopfkino: Ich in deinen Armen,
das wird doch nichts, denn ich sehe dich,
ich sage nichts, ich kann es nicht,
denn ich bin zu stolz oder zu dumm,
habe das Jahr verbracht damit zu hoffen,
nicht zu handeln, denn ich bin feige,
ich habe Angst, dass mir irgendjemand
mal mehr bedeuten könnte als ich ihm,
doch jetzt schau's dir an, genau das passiert,
denn du sagst nichts mehr,
auch wenn ich leise Worte stammle,
die keinen Sinn ergeben für dich,
denn du weißt es ja nicht,
dachtest es ja nicht,
bist überrascht,
hattest das sicherlich nicht mehr erwartet
und du weißt nicht was du sagen sollst.
Am besten nichts.
Denn es gibt nichts zu sagen,
ich habe viel verkackt,
zu lange gebraucht um anzukommen,
der Zug ist abgefahren.
Am Bahnsteig lag ich da, nackt, verletzlich,
habe einmal losgelassen,
bin gefallen, tief gestürzt,
doch es ist besser als an der Klippe zu stehen,
dauernd zu taumeln, vor und zurück,
als am Boden zu liegen, mit gebrochenen Rippen,
denn es wird heilen und du musst lernen
zu versuchen einen anderen Berg zu besteigen
oder zu tanzen auf den Wiesen im Tal,
denn in allem liegt Schönheit,
auch wenn die Sonne nicht scheint,
und die Vögel nicht singen,
und der Großstadtdreck deine Sicht verzerrt.

Dienstag, 21. Januar 2014

Ich atme aus, puste den Rauch in die Luft, frage mich was mach ich hier.
Irgendwie ist das 'ne Sackgasse, vielleicht Zeit für n' U-Turn,
doch reicht der Tank nicht für den Weg zurück, zu weit,
ich steck zu tief drin und auch die Räder halten mich nicht,
ich dachte ich wär schon am Boden, doch es geht weiter hinab
und ich drifte vorbei, heb ab, reiß aus,
unten, oben, richtig, falsch,
ich schweb bis zum Horizont, vorbei an den Wolken, den Menschen,
die mich hämisch angrinsen, mich mit traurigen Augen belächeln.

Zu jeder Tages- und Nachtzeit nagen die Zweifel an mir, soll ich umdrehen,
soll ich weitergehen? Ich kann den Weg nicht mehr sehen, zu viel Nebel,
sehe nicht wo ich hin will, niemand weiß weiter,
wieso gibt es für mein Leben kein Navigationssystem?
Ich brauche Orientierung, weiß nicht wo Süden oder wo Norden ist,
dabei will ich doch nur dahin wo es warm ist, wo die Sonne scheint,
zeig mir wohin, zeig mir wo der Nebel sich lichtet.
Ich stehe hier, kann mich selber nicht sehen, werde verschluckt
im Nichts, in Allem, ich kann es nur spüren,
Wind auf meiner Haut, was kommt? Sag mir was kommt,
denn ich stehe hier, zitternd, alleine und kann's mir nicht denken.
Was mach ich hier?


Montag, 20. Januar 2014

Du kommst nicht umhin daran zu zweifeln, obwohl du es hoffst, du ja eigentlich nur willst, dass dir jemand sagt, dass alles gut wird und du dir keine Sorgen machen sollst.
Doch es bleibt eine Unruhe in dir, du willst dass dich jemand da rausholt, doch das kann niemand, das   kannst nur du. Das wirkt nun wieder so überdramatisiert, es ist doch nur reine Disziplin. So etwas wurde mir eingeredet. Da sagen andere Freunde auch: "Liebs oder lass es..." Ich könnte jetzt anfangen mit Dingen wie: "Und wenn du liebst was dich zerstört?" Tu's nicht! Tust du nicht.
Darauf möchte ich aber nicht hinaus, ich will nicht sagen, dass ich noch einer dieser depressiven Teenager bin, einer dieser scheiß Junkies, ich möchte nicht klagen und doch ist irgendetwas in mir drin was unzufrieden ist, vielleicht ist es dieses "Immer mehr!" unserer Zeit, oder eine Mischung verschiedenster Klischees, einem Pochen an der Schläfe, was einen nicht in Frieden lässt, nicht stechend, sondern ein langsamer erdrückender, lähmender Schmerz. Ohne es zu merken liegst du am Boden, gefesselt. Trockener Hals, ausgeraucht, du kannst dich nicht bewegen, obwohl sie dich anstarren mit erwartungsvollen riesigen Augen halten sie die Schnüre runter bis es dich erstickt.

s.o.